Raiko Oldenettel

Ein Artikel von:
Raiko Oldenettel
Text und Konzept
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Die Liste der Schlüsseltechnologien wächst unaufhaltsam. Blockchain, 3D-Druck, Künstliche Intelligenz und Internet of Things stehen weit oben auf der Liste. Die exponentielle Beschleunigung zeigt sich in kleineren Chips, winzigen Platinen, schnelleren Leitungen, leistungsfähigeren Programmen. Die Speicherfähigkeit von Medien verdoppelt sich in regelmäßigen Abständen und macht Undenkbares morgen schon möglich.

Sortiert man die technologischen Meilensteine der Menschheit auf einem Zeitstrahl, wird der Anstieg im letzten Jahrhundert deutlich. In diesem schwindelerregenden Tempo benötigen wir vor allem eines: Neugier und Zuversicht. Das mechanische Zeitalter liegt bald hinter uns. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen nach vorne blicken und laden Sie ein, mit uns die Möglichkeiten der Digitalisierung anzugehen.

Internet of Everything

Der Begriff des Internet of Things (IoT) bekommt aktuell viel Aufmerksamkeit. Aber verstehen alle darunter das Gleiche? In der Industrie wird IoT oft damit abgehakt, dass Geräte im Intra- oder Internet ihren Status durchgeben. Meldepflicht, sozusagen. Doch eine solche Fabrik kann nicht binnen Sekunden eigenständig auf Einflüsse reagieren. Erst wenn Bauteile Aufenthalts- und Zustandsdaten in die Cloud senden, können damit mathematische Modelle aufbereitet werden. Diese erkennen, wann ein Bauteil ausgeliefert, verkauft, oder unsachgemäß verwendet wird. Fehlt ein Teil, kauft die Smart Factory es in digitalen Marktplätzen ein. Sie sagt ebenso voraus, wann eine Maschine mit hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen wird und fordert frühzeitig Support an.

Wie sehen weitere Mehrwerte einer solchen IoT-operierten Fabrik aus? Ein paar Beispiele: Zulieferer sparen sich Produktion auf Halde und geben das sinkende Risiko in der Preisstruktur an die Hersteller zurück. Energielieferanten werden gezwungen, bessere Tarife zu verhandeln, weil die Smart Factory kontinuierlich Preise vergleicht und Netzauslastung bestimmt. Maschinen vermieten automatisiert ihre Leistung an andere Unternehmen. Leerlauf wird vermieden, Tauschbörsen für Produktionsmittel werden aufgebaut. Die Interpretation der Daten durch kreative Querdenker wird Unternehmen einen Vorsprung vor der Konkurrenz ermöglichen. Wir wollen Sie gerne bei der strategischen Ausrichtung Ihrer Prozesse unterstützen und schauen uns das nächste Feld der Interaktion in der digitalen Welt an.

User Experience laut ausgesprochen

Google, Siri, Cortana und Alexa sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die nahtlose Interaktion mit einem Service oder einem Gerät bringt es uns näher. Ein kleines Gespräch mit dem Ofen und man weiß in Zukunft sofort, auf welches Blech der Braten gehört. Haustüren, Thermostate, Dachfenster und Rollos – sie alle werden vernetzt und optimieren den Alltag. Die Interaktion über einfache Bedienoberflächen und die Integration von Sprachassistenz müssen dabei stets Nutzer-zentrisch gedacht werden, damit das Gerät in den Hinter- und sein Nutzen in den Vordergrund rückt.

User Experience (kurz UX), ist eine unserer Spezialitäten. Wir beobachten einen enormen Bedarf an eleganten Lösungen, die Anwendungen eine Selbstverständlichkeit geben. Aus diesem Grund haben wir ein starkes UX-Team aufgebaut und setzen diese Kompetenz für Sie in allen Bereichen Ihres Unternehmens beratend und gestaltend ein.

Die Erde rund, der Markt eine Plattform

Erträge aus Produkten, die lediglich konsumiert werden, spielen bald eine untergeordnete Rolle. Waren werden zum Vehikel. Für die Wirtschaft sind ihre Daten über Aufenthaltsorte, Zusammensetzungen und Bedarf sehr bald von größerem Interesse. Wir wollen uns zwei wichtigen Begriffen widmen, die damit einhergehen: Disruption und Plattformen.

  1. Disruption kann mit „Unterbrechung“ übersetzt werden. In einer gealterten Supply Chain wird der Mittelsmann übergangen und Ware den Nutzern direkter und günstiger angeboten. Aus diesen Abkürzungen leiten sich Services ab und Konsumenten entwickeln neue Bedürfnisse.
  2. Plattformen sind digitale Oberflächen der Disruptoren. Da diese selten die Produkte besitzen, verdienen sie hauptsächlich an der Vermittlung der Leistungen an den Kunden. Hotels, Taxiunternehmen, Kinobetreiber – ein Großteil des klassischen Dienstleistungssektors wurde durch Plattformen bereits aus seiner Komfortzone verrückt, um Kunden gesteigerten Komfort zu ermöglichen.

Das wird nicht aufhören

Der Technologie des Internets wurde zu ihrem Beginn nicht viel zugetraut. Was sollte ein Netzwerk zwischen Computern ausrichten können? Geschweige denn mit einer so geringen Übertragungsrate? Wir wissen jetzt vieles besser. Den kommenden Technologien mit gleicher Skepsis zu begegnen, wäre falsch. Vielmehr sollte man sich fragen: „Wie bleiben wir am Ball und wo brechen wir Silos auf? Wo müssen wir näher an den Kunden ran und mit welcher Technologie werden wir spätestens ersetzbar?“

An dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung:

  1. Technologische Entwicklung beschleunigt aktuell exponentiell.
  2. Je mehr Daten über ein Produkt und seine Entstehung vorliegen, desto höher die Chance, neue Geschäftsmodelle für das eigene Unternehmen abzuleiten.
  3. Reibungsfreie Interaktion mit Services und Produkten wird dank Customer Journeys und gutem UX Design möglich.
  4. Klassische Denkweisen machen Unternehmen angreifbar für Disruptoren.
  5. Plattformen erkennen Schwachstellen in Verkettungen und dringen ohne eigene Produkte zu besitzen/herzustellen in Märkte.
  6. Sie sind nicht allein. Sprechen Sie uns an.
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