Lasse Rheingans

Ein Artikel von:
Lasse Rheingans
lrheingans@uandi.com

Die Onlinenutzung befindet sich im Umbruch. Konsumenten und Geschäftskunden sind „Always on“ – auf Mobiltelefonen, Tablets, Laptops und bald sogar auf Armbanduhren. Die Anforderungen an unterschiedliche Nutzungskontexte durch mobile Internutzung ergeben neue Herausforderungen in der konzeptionellen, grafischen und technischen Realisation. Die alten „Feature-Phones“ werden von Smartphones mit Touchscreen abgelöst. Mit Kameras, Ortungsfunktionen, Bewegungssensoren und QR Code Scanning sind sie längst zu universell einsetzbaren Alleskönnern geworden. Gleichzeitig ergeben sich durch die steigende mobile Nutzung neue Problemfelder: die Erwartungshaltung der Anwender steigt. Klassische Websites haben unterwegs z.B. lange Ladezeiten. Eine für Finger umständliche Navigation, schlechte Bedienbarkeit und Layoutprobleme verderben die Kundenlaune und führen zu hohen Abbruchraten und insgesamt schlechter User Experience. Grundsätzlich gibt es zwei Wege den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Dazu später mehr.

Der Wandel in Zahlen

  • Die mobile Internetnutzung hat sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt. (2009: 11%; 2012: 23%)
  • Aber: Mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones ersetzen den stationären Zugang nicht.
  • Sie schaffen stattdessen neue Nutzungssituationen: Bereits 13% der Fernsehzuschauer nutzen z.B. parallel Smartphone, Tablet oder Laptop als „Second Screen“.(ARD / ZDF Onlinestudie aus 2012)
  • 2013 wird die mobile Internetnutzung die Internetnutzung am Desktop-Rechner überholen. (laut Bitkom Studie 2011)
  • Über 85% der Deutschen besitzen ein internetfähiges Handy. Dies ergibt potenziell etwa 60 Millionen Nutzer des mobilen Internets.
  • 1/3 aller Deutschen über 14 Jahren nutzen das Internet bereits mobil

U.S. Mobile Apps vs. Web Konsum in Minuten pro Tag

U.S. Mobile Apps vs. Web Konsum in Minuten pro Tag

Responsive Webdesign

Status Quo und Ausblick zur mobilen Internetnutzung

E-Commerce: 2,9 Millionen Kunden haben 2011 über Ihr mobiles Endgerät Waren und Dienstleistungen gekauft. Eine Steigerung von über 50% gegenüber 2010. Bereits 80% der Smartphone-Nutzer informieren sich mobil über Produkte.

Suchmaschinenwerbung: 18% aller Klicks auf Suchmaschinenwerbung erfolgt in den USA bereits über Mobilgeräte. 10% stammen dabei von Smartphones und 8% von Tablets. Schätzungen zufolge könnte der mobile Anteil bereits bei 25% liegen.

„Mobile First“ folgt einem guten Grund: Der Akzeptanz!

Was bedeutet das für Sie als Unternehmen?

Smartphone-Besitzer fordern mobile Zugriffsmöglichkeiten auf Angebote und strafen schlechte Benutzbarkeit mit Kauf- oder Kontaktabbrüchen ab.

Die Folge: Unzufriedene, ausbleibende oder nicht wiederkehrende Kunden.

Fazit: Informationen müssen mobil erreichbar gemacht und optimal aufbereitet werden!

Responsive Web vs. Native Apps

Responsive Webdesign: Während noch vor kurzem verschiedene Varianten einer Webseite für verschiedene Geräteklassen konzipiert, gestaltet, entwickelt und ausgeliefert werden mussten, setzt sich seit einigen Jahren der Trend zum „responsive Webdesign“ durch.

Hierbei wird für jeden Benutzer und jedes Gerät eine identische Webseite ausgeliefert, die mittels hinterlegter Gestaltungsregeln („Media Queries“ oder „Breakpoints“) auf das jeweilige Gerät (bzw. die Bildschirmauflösung) und somit für eine optimale Benutzbarkeit angepasst wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch „responsive Webdesign“ entfallen doppelte Pflegeaufwände sowie die Hürde, in einem App Store eine App zu suchen, zu finden und zu installieren. Responsive Webseiten bieten eine optimale User Experience für Ihre Besucher unter der immer gleichen Adresse, die somit auch leicht in sozialen Netzwerken für mobile wie stationäre Geräte gleichermaßen verbreitet werden kann.

Native Apps werden für die verschiedenen mobilen Betriebssysteme „nativ“ entwickelt und über die entsprechenden App Stores kostenlos oder kostenpflichtig zum Download verfügbar gemacht. Durch die Installation auf den Endgeräten Ihrer Kunden, mit denen Ihre Marke prominent als App auf dem Home-Screen der Telefone platziert wird, werden verschiedene Vorteile gegenüber „responsive Webseiten“ erreicht: Zum einen können native Apps durch direkten Zugriff auf die Hardware erweiterte Funktionen anbieten, wie zum Beispiel eine Lokalisierung, um Händler oder Dienstleistungen in der Nähe aufzulisten, eine Integration der Kamerafunktionen oder ein Auslesen von Neigungswinkeln. Weiterhin können mit dem Download der App sämtliche Daten bereits auf dem Gerät hinterlegt und somit auch ohne bestehende Internetverbindung genutzt werden.

Durch die Integration von „Push Notifications“ wird ein direkter Kommunikationskanal zum Nutzer geschaffen – sobald neue Produkte, Informationen oder aktualisierte Daten verfügbar sind kann dies direkt dem Nutzer mitgeteilt werden ohne eine Aktion seinerseits vorauszusetzen. Aus dem Pull Medium Internet wird an dieser Stelle ein Push Medium, dass Ihrer Marke erlaubt, erneut mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten.

Referenz Responsive Webdesign

Mientus Online Shop


Responsive Webdesign für einen Magento-Shop

Mehr Informationen zum mientus Onlineshop ›

Referenz Native Apps

App für die Sita Bauelemente GmbH


Native Apps für iOS und Android

Mehr Informationen zu Sita Apps ›

Ergebnis

Um unzufriedene oder nicht wiederkehrende Kunden zu vermeiden müssen sämtliche Informationen mobil erreichbar und optimal aufbereitet werden.

Was heisst das für Sie?

Um Ihren Kunden auch zukünftig überall dort zu begegnen, wo sie sich aufhalten, müssen Sie und Ihr Unternehmen Ihre „Mobile Strategy“ entwicklen bzw. diese kontinuierlich an Veränderungen im Markt anpassen. Wir freuen uns darauf, Ihnen hierbei behilflich zu sein!

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