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Artikel vom 31.10.2019

Bewerber+innen im Fokus

Bewerben muss nicht langweilig sein: ganzheitliches Employer Branding überzeugt vom Unternehmen und begeistert mit einem nutzerzentrierten Karriereauftritt. 

80 Prozent der Arbeitnehmer+innen in Europa suchen nach einer Arbeit mit Sinn. Mit einem Fingerzeig auf die Karriereleiter ist es nicht mehr getan. Das stellt Arbeit­geber und ihr Employer Branding vor neue Heraus­forderungen.

In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen, wie Sie heraus­finden, was Ihr Unternehmen ausmacht, welche Vorstellungen Ihre Bewerber+innen haben und wie Sie dieses Wissen für Ihren Karriereauftritt nutzen.

Zeigen Sie, was in Ihnen steckt

Employer Branding bedeutet, dass ein Unternehmen sich nicht nur als Ort zum Geldverdienen versteht, sondern auch als Arbeitgeber eine eigene Identität aufbaut und diese nach außen kommuniziert. 

Wollen Unternehmen Bewerber+innen in Erinnerung bleiben, müssen sie ihren Sinn – heute spricht man in diesem Zusammenhang von purpose – glaubwürdig darstellen. Dafür muss ein Unternehmen jedoch zuerst einmal die eigene Identität sehr gut kennen: Wer bin ich? Was kann ich? Wer will ich sein? Was ist mein Nutzen für die Gesellschaft? Zu letzterem gehört alles, was den Menschen und der Umwelt nachhaltig guttut. 

Ein Beispiel

Ein Unternehmen produziert Heizungsanlagen. Diese Firma kann Kunden und Bewerber+innen überzeugen, wenn sie sich dafür einsetzt, mit intelligenten Lösungen nachhaltig den Energieverbrauch zu reduzieren. 

Ergänzend oder alternativ kann gesellschaftlicher Sinn auch die Organisationsform betreffen: Förderung der Mitbestimmung, Motivation für die Übernahme von Verantwortung oder etwas ganz anderes. Hauptsache, die Mission passt zur Organisation. Wenn Sie Ihre Mission in zwei Sätzen auf den Punkt bringen können, zeigen Sie, warum die Gesellschaft Ihr Unternehmen braucht – und warum Arbeitnehmer+innen sich bei Ihnen bewerben sollten.

Die Zielgruppe kennenlernen – nicht erst beim Vorstellungsgespräch

Wenn Sie jetzt Ihre Botschaft auf ein Werbeplakat schreiben, ist das vielleicht hübsch anzusehen, aber nicht zielführend.

Im ersten Schritt haben Sie nämlich nur sich selbst betrachtet, nicht aber Ihre Bewerber+innen (vielleicht mag Ihre Zielgruppe keine Werbeplakate). Versetzen Sie sich in die Jobsuchenden hinein. Dann finden Sie heraus, wie Sie sie erreichen können. Die folgenden Fragen können helfen:

1. Welche Zielgruppen müssen wir unterscheiden (Berufserfahrene, Studierende, Kreative, Technik-Expert+innen etc.)? Wie werden diese von uns priorisiert?

2. Was wünschen sie sich von einem Arbeitgeber? Was sind ihre individuellen Ziele, Bedürfnisse und Erwartungen auf der Suche nach einem Job? 

3. Über welche Kommunikationskanäle können sie erreicht werden? 

Aus diesen Informationen entstehen Steckbriefe für Beispielbewerber+innen aus jeder Zielgruppe, sogenannte Personas. Hier ein Beispiel:

4. Wie gehen unsere Personas bei der Suche nach einem neuen Job vor? Welche Kanäle nutzen sie zur Orientierung, Vertiefung und Entscheidung? 

5. An welcher Stelle der Candidate Journey können wir unsere Zielgruppen (Personas) erreichen? Welche Kanäle nutzen sie? Welche Rolle spielt die eigene Website? 

In einer Candidate Journey führen Sie Ihre Informationen zusammen. Sie sieht aus wie ein Zeitstrahl, der zeigt, wie sich Kandidat+innen in den verschiedenen Phasen des Suchprozesses verhalten. Vor allem gibt sie Antwort darauf, welche Informationen und Bedürfnisse für die einzelnen Phasen relevant sind. Hier ein Beispiel für eine solche Candidate Journey. 

Häufig ist die eigene Website beziehungsweise der eigene Karriereauftritt der Hauptkontaktpunkt zwischen Unternehmen und Bewerber+innen. Hier finden sie im besten Falle alle Informationen, die sie brauchen, um sowohl Bauch als auch Kopf vom Unternehmen zu überzeugen.  

6. Welche Informationen wünschen sich die verschiedenen Zielgruppen?

Mit frühzeitigen Tests finden wir bei u+i interact heraus, ob unsere digitale Lösung die Erwartungen der Nutzer+innen (über-)trifft und ob alle Informationen vorhanden sind.  

Karriere­auftritt – aber mit Wow-Effekt

Jetzt kennen Sie Ihre Zielgruppen ganz genau. Nun geht es darum, jeden so schnell wie möglich individuell ans Ziel zu führen. Das Mittel: ein Karriereauftritt mit Fokus auf die Nutzer+innen. Die folgenden Funktionen sind die Basis eines jeden guten Karriereauftritts.  

Das 1x1 des Karriereauftritts

  • Navigation: Jede gute Karriereseite braucht eine aufs Wesentliche beschränkte Hauptnavigation. Die Navigation kann in Zielgruppen aufgeteilt werden. So kann jeder Besucher der Karriereseite den passenden Weg einschlagen.  
     
  • Jobsuche: Was wäre ein Karriereauftritt ohne Stellenangebote? Die Suchfunktion hilft dabei, schnell den passenden Job zu finden.
     
  • Standorterkennung: Wenn Bewerber nach Jobs in ihrer Nähe suchen, hilft die Standorterkennung weiter. 
     
  • Animationen: Kleine Animationen (Motion Design) können bei der Orientierung helfen: Ladeanimationen im Corporate Design, Aufleuchten klickbarer Schalt­flächen und ein hüpfender „Jetzt bewerben”-Button – alles ist möglich.

Bewerben mit Ahh statt Zzz

Die Informationen haben überzeugt. Die Stellenausschreibung passt. Und dann? Wir wollen Sie ermutigen, den gewohnten Pfad zu verlassen und auch beim Bewerben an Ihre Zielgruppen zu denken. Wo sind momentan die größten Hürden im Bewerberprozess?

Machen Sie es doch einfach mal anders und bieten Sie neue Bewerbungsmöglichkeiten:    

  • Schüler+innen:Video-Bewerbung, vielleicht sogar über Snapchat
  • Absolvent+innen: WhatsApp-Bewerbung 
  • Berufserfahrene: Persönliches Kennenlernen anstelle einer schriftlichen Bewerbung

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