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Artikel vom 12.05.2020

Wie auf virtuellen Messen das „Messe Gefühl“ entsteht

Johanna Schmidt
User Experience Design

Virtuelle Messen sind die Chance, Produkte trotz abgesagter Messen zu präsentieren. Mit einigen Kniffen schaffen Sie es, auch virtuell das „Messe Gefühl“ aufkommen zu lassen. 

Vor dem Start einer Messe bereiten sich die meisten Besucher+innen ähnlich vor: sie lesen das Programm, markieren sich spannende Veranstaltungen, packen einen Koffer und buchen ein Zugticket. Während all dieser Handlungen entstehen Vorfreude und Aufregung.  

Wenn eine Messe nicht in der gebuchten riesigen Halle stattfinden kann, sondern ins Virtuelle verlegt wird, stellen sich Fragen: Wo bleiben die Vorfreude, die Aufregung und vor allen Dingen das Gefühl, Teil von etwas Exklusivem zu sein? 

Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Kriterien einer klassischen Messe vor und zeigen, wie virtuelle Messen diese erfüllen können. 

Messen sind... 

Live 

Spätestens, wenn man in einer langen Schlange steht, ist klar: hier sind viele Menschen. Um das im Virtuellen nachzubilden, ist es möglich, die Besucherzahlen der virtuellen Messeumgebung (Venue) live anzuzeigen. Auch die Möglichkeit, live Fragen zu stellen, stärkt das Live-Gefühl. 

Persönlich 

Das zufällige Gespräch an der Kaffeebar, der vorab ausgemachte Termin zum Austausch über die neuesten Geschäftsideen: all diese Gespräche können auch virtuell stattfinden. Binden Sie hierfür Social Media Profile wie LinkedIn ein, geben Sie den Besucher+innen die Möglichkeit, sichtbar für andere Gäste zu sein und richten Sie virtuelle Kaffeeräume ein, zu denen die Gäste sich per Video-Chat schalten können. 

Exklusiv 

Einer der Gründe, weshalb Messebesucher+innen so weit fahren ist, dass sie sich exklusive Informationen erhoffen: durch besonders inszenierte Messestände, spannende Live-Präsentationen oder Workshops. All das ist auch virtuell möglich – mit 360 Grad Produktpräsentationen, Live-Vorträgen und mehr. 

Virtuelle Messen bieten sogar einen Vorteil gegenüber den klassischen: auf der digitalen Venue können Sie die Informationen und Videos on demand zur Verfügung stellen – entweder so lange, wie die Messe andauert oder ganzjährig. Letzteres ist besonders für Webinare interessant. So bieten Sie Ihren Besucher+innen eine bisher nie dagewesene Flexibilität bei ihrem Messebesuch. 

Zum Anfassen 

Es gibt kaum Messen auf denen keine Give-Aways verteilt werden. Darauf müssen Sie bei Ihrer virtuellen Messe nicht verzichten. Sie können Ihren Gästen vorab per Post Stifte, Blöcke, Informationsbroschüren oder auch Stoff-, Material- oder Produktmuster zusenden. Diese helfen während der virtuellen Messe dabei, die Produkte erlebbar zu machen.

Moderiert 

Obwohl Ihre Gäste alleine vor dem Computer sitzen, können Sie sie durch die Veranstaltung führen. Das geht zum Beispiel mit Chatbots, die die Messeumgebung erklären und die Besucher+innen auf die näcshten Veranstaltungen aufmerksam machen. Eine weitere Möglichkeit ist, einen professionellen Moderator zu buchen, der eine Eröffnungsrede hält und die Speaker+innen vor jedem Vortrag einmal vorstellt. So haben Sie ein bekanntes Gesicht, das immer wieder auftaucht und Orientierung gibt. 

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