Das Konzept

„Ich bin heute zu nichts gekommen, ich habe den ganzen Tag Radio gehört.“ Ein Satz mit Seltenheitswert. Denn Radio ist das perfekte Begleitmedium und erfordert dabei kaum Aufmerksamkeit. Auch Sie hören sicher gelegentlich nebenbei Radio. Vermutlich, wenn Sie mit dem Auto fahren, so wie die meisten von uns. Eventuell hören Sie auch ihren Lieblingssender, wenn Sie in der Küche stehen und Zwiebeln schneiden. Vielleicht lassen Sie sich in der Dusche vom Rundfunk berieseln. Manche Menschen drehen ihren Empfänger sogar während der Arbeit auf.

So begleitet uns das Medium auf unterschiedliche Weise wie selbstverständlich durch den Tag. Es fällt im Grunde kaum auf. Doch bedeutet das, das Radio wird nicht wertgeschätzt? Im Gegenteil: Es zeigt, wie unverzichtbar das Radio für uns ist. Vielleicht, weil es uns so viel bietet. Unser Heimatsender gibt uns Vertrautheit, wenn wir weit weg von zuhause sind. Tägliche Rituale im Radioprogramm sorgen für Routine und dafür, dass keine Einsamkeit aufkommt. Wie ein guter Freund also, der sich auch noch um die richtige Musik kümmert und uns über das Tagesgeschehen informiert.

Mit der visuellen Positionierung bringen wir diesen Gedanken auf den Punkt. Der Hörer und seine Tätigkeit steht dabei stets im Mittelpunkt. Das Radio begleitet ihn beim Arbeiten oder beim Kochen und macht das Alltägliche besonders. So illustrieren wir den Wert von radio.de für seine Hörer und zeichnen dabei ein authentisches Bild eines vielleicht unglamourösen, aber enorm wichtigen Mediums.

Die zentrale Idee: Immer an deiner Seite

Wie wird das transportiert?

eine Person im Fokus
Die abgebildete Person geht allein einer Tätigkeit nach.
Ihr einziger Begleiter ist das Radio.

das Alltägliche begleiten
Der abgebildete Moment ist alltäglich, wird aber durch die Vorstellung, dass ein Radio läuft, lebendig – der Soundtrack macht diesen einfachen Moment besonders.

der Hintergrund
Unschärfe setzt die Handlung in Szene und rückt die gezeigte Person eindeutig in den Fokus.

passives Hören: Radio im Hintergrund
Der Protagonist hört passiv zu – er ist z.B. in die Arbeit vertieft.
Er blickt nicht direkt in die Kamera.

aktives Hören: Radio im Mittelpunkt
Der Protagonist hört aktiv zu – in einem Umfeld, das nicht seine volle Aufmerksamkeit erfordert, z.B. Frühstückstisch, Bad, Arbeitsweg etc.

zuhause und unterwegs: mit oder ohne Kopfhörer
Ist der Protagonist in geschlossenen Räumen, z.B. zuhause oder im Büro, trägt er keine Kopfhörer. Ist der draußen oder unterwegs, z.B. im Park oder in der Bahn, trägt er sichtbar Kopfhörer.

Bildausschnitt / Kameraeinstellung
Der Bildausschnitt zeigt den Protagonisten halbnah – ich erkenne die Tätigkeit sowie den Gesichtsausdruck des Protagonisten und kann auch sein Umfeld erkennen.

Umgang mit Text, Logo und Bild

Immer an deiner Seite. Wenn es passend gemacht werden muss.

Um dem Bildkonzept eine erläuternde Ebene hinzuzufügen, verwenden wir die DIN Bold. So ist die Typografie kraftvoll genug, um auf dem Bildmotiv nicht unterzugehen – vor allem bleibt sie gut lesbar. Die Headlines haben ausreichend Abstand in alle Richtungen. So wirkt die Gesamtkomposition trotz des stärkeren Schriftschnittes leicht und aufgeräumt. Das Logo platzieren wir unten rechts.

Immer an deiner Seite. Wenn es eigentlich noch viel zu früh ist.

Der zentrale Gedanke „Immer an Deiner Seite“ spielt dabei die Hauptrolle. Ein weiterer Satz greift die abgebildete Situation auf und bringt uns in die Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten. Die abgebildete Situation wird nachvollziehbar und es entsteht ein emotionaler Anknüpfungspunkt für den Betrachter. So kann das Bildkonzept auch Ausgangspunkt für Kampagnen und Anzeigen sein.

Welche Möglichkeiten bietet das Konzept?

Die Bildwelt funktioniert auf allen Kanälen und in allen Nutzungsszenarien. In den App-Stores der verschiedenen Betriebssysteme wird sie bereits erfolgreich eingesetzt. Als Kampagne, z.B. für Plakate oder Anzeigen, gibt unser Konzept ein ebenso gutes Bild ab.

Reden wir darüber, was wir gemeinsam erreichen können.

Unser Ziel ist es, Mensch und Marke zu Freunden zu machen. Wie wir Sie auf diesem Weg unterstützen können, lässt sich am besten im persönlichen Gespräch herausfinden. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Janine Wankelmann

Janine Wankelmann
u+i communicate
jwankelmann@uandi.com

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