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Schüttflix

Eine Digitalplattform revolutioniert die Schüttgut-Branche

Wer als Londoner schnellstmöglich und für den besten Preis nach Hause will, bestellt einen Fahrer auf Uber. Und wer als Bauunternehmer schnellstmöglich und für den besten Preis Material für seine Baustelle braucht, bestellt Schüttgut auf Schüttflix. Mit Schüttflix haben wir eine zentrale Plattform geschaffen, auf der Bauunternehmer, Baustofflieferanten und Spediteure den Handel und Transport von Schüttgut abwickeln – transparent und effizient.

Das Projekt im Überblick

Auftraggeber/-in

Schüttflix GmbH (C. Hülsewig & T. Hagedorn)

Leistung

Beratung digitale Strategie Fachkonzeption UX-Design Usability Testing Prototyping UI-Design Design Web-Entwicklung Schnittstellenentwicklung Qualitätssicherung Online Marketing Geschäftsprozessmodellierung

Herausforderung

Die Anforderungen dreier Zielgruppen auf einer Plattform bedienen? Und zwar als Erster? Damit stellen wir uns zwei prominenten Herausforderungen. Erstens: in kürzester Zeit eine technische Infrastruktur schaffen, die skalierbar bleibt, um einen Markt mit rund 50 Mrd. Euro Umsatzpotenzial angehen zu können. Zweitens: ein User Interface entwickeln, das alle Aufgaben der Zielgruppen abbildet und so intuitiv ist, dass die Plattform vom ersten Tag an von den Nutzern akzeptiert wird.

Lösung

Wir haben eine mobile-first B2B-Digitalplattform entwickelt, auf der Bauunternehmer, Spediteure und Baustofflieferanten ihre Aufträge abwickeln können – 100% digital, mit kurzen Abstimmungswegen und absoluter Preistransparenz. Entscheidend war für uns der klare Fokus auf die Benutzer. Wir haben Funktionen priorisiert, getestet, optimiert und realisiert. Und nach nur fünf Monaten gab es die Schüttflix-App für Apple iOS und Android zum Download.

Von der Idee zur Plattform

Bevor die erste Zeile Code geschrieben wurde, haben wir die Produktvision mit dem Schüttflix-Team entwickelt, die Geschäftsprozesse modelliert und mit echten Benutzern – , Bauunternehmern, Spediteuren und Baustofflieferanten – prototypisch validiert. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in das Konzept zurück.

1. Product Vision Workshop

Mit interaktiven Methoden von der Idee zur Vision – aus Zielgruppen, Bedürfnisse, Produkt und Unternehmensziele ist das Vision Statement entstanden: Wir schaffen die digitale B2B-Vertriebsplattform für die deutsche Schüttgutbranche.

2. Scoping Workshop

Gemeinsam haben wir den Produktumfang und die erforderlichen Leistungen definiert.

3. Konzeption der Plattform

Mit nutzerzentrierten Methoden (UX-Design) entwickelten wir das Produkt im Sinne der Vision. Heraus kam ein interaktiver Prototyp – bevor die erste Zeile Code geschrieben war. Den Prototypen ließen wir von potenziellen Nutzern testen.

4. Entwicklung der Marke

Welche Markenpersönlichkeit steckt hinter Schüttflix? Im nächsten Schritt haben wir das Logo, die visuelle Identität und die Tonalität entwickelt – und im weiteren Verlauf weiter geschärft. Beim Interface-Design standen eine gute Nutzerführung und Bedienbarkeit im Mittelpunkt – es soll Spaß machen, die App zu benutzen.

5. Iterative Entwicklung

Mit dem agilen Vorgehensmodell zur Produkt- und Softwareentwicklung SCRUM entwickelten wir iterativ Sprint für Sprint die Plattform.

6. Livegang mit MVP

Sobald die erste Version des Produkts marktreif war, ging sie live. Das Minimal Viable Product ist die Basis für alle weiteren Arbeiten.

7. Weiterentwicklung

Seit dem Launch wird das Produkt in enger Abstimmung mit Schüttflix-Kunden und -Partnern weiterentwickelt. Nutzerfeedback und Optimierungspotenziale werden innerhalb kürzester Zeit eingearbeitet. Neue Features und Verbesserungen werden im 2-Wochen-Takt entwickelt und ausgerollt.

Das Ziel: B2C User Experience für B2B

Die Schüttgutbranche  ist intransparent, ineffizient und fragmentiert (sorry). Um dieses Problem anzugehen, haben wir den Kunden in den Fokus genommen: Wie sehen die Kernzielgruppen aus? Welche Aufgaben und Bedürfnisse haben sie? Und welchen Herausforderungen stehen sie täglich gegenüber? Wir setzten auf Prototyping und Usability-Tests und hörten zukünftigen Nutzern zu. Das Ergebnis: Die perfekte User Experience für jede Zielgruppe – mit simpler Bedienung auf allen Endgeräten und maßgeschneiderten Funktionen für den Baustellenalltag und alle relevanten Geschäftsprozesse.

Die Marke Schüttflix

Schüttflix schafft Effizienz, Transparenz, Vertrauen und Ordnung. Um das zu erreichen, ist die Marke mit den Zielgruppen auf Augenhöhe  – mit einer einfachen, direkten, ehrlichen und humorvollen Tonalität, ganz wie unter Kollegen. Diese Markenpersönlichkeit findet sich auch in der Ikonographie und den geradlinigen Designs wieder.

Weit entfernt von überladen: das Logo

Stark, einfach, vielseitig einsetzbar: die AZO Sans ist das Schüttflix unter den Schriften – perfekt für die Wortmarke. Um die Brücke noch deutlicher zu schlagen haben wir die Ü-Punkte zusätzlich als Schüttgut in das U gekippt. Der Italic-Schnitt bildet die Dynamik ab. Denn Schüttflix ist immer on the Road!

Vier Finger für ein Hallelujah

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt natürlich umso mehr für unsere Icons. Fun Fact: Der Radstand der LKWs musste penibel korrigiert werden. Die vier Finger waren von Anfang an okay.

Ein bisschen Spaß muss sein

Schüttflix schafft Effizienz, Transparenz und Ordnung. Das heiß aber nicht, dass hier nur preußische Tugenden zählen. Die Marke ist mit den Zielgruppen auf Augenhöhe – alles andere als abgehoben, dazu humorvoll und einfach verständlich. 

1,2,3, dabei

Wer liest schon gerne Anleitungen? Gut, dass die Schüttflix-App selbsterklärend ist – so können wir uns auf eine kurze Beschreibung des Ablaufs beschränken. Und schon steht einer erfolgreichen Bestellung nichts mehr im Weg.

Die App für die Schüttgut-Branche

Das Schüttflix-Sonnensystem kennt nur einen Mittelpunkt: die App. Alle Beteiligten wickeln Bestellung und Lieferung papier- und stresslos über Schüttflix ab. Und können sich auf eine reibungslose Abwicklung verlassen.

Von Anfang an perfekt organisiert

Die Bauunternehmer bestellen über die App ihr Schüttgut, legen den Abladeort exakt auf einer digitalen Karte fest und dokumentieren diesen zusätzlich über ein Foto mit digitalem Marker. Durch diesen Prozess gehören Fehlabladungen der Vergangenheit an. 

Reibungslose Abläufe

Die Spediteure schnappen sich den Auftrag und disponieren ihre LKW-Fahrten. Baustofflieferanten erhalten die Schüttflix Aufträge ganz automatisch und wickeln die Aufträge ebenfalls über die App ab. Ist der LKW beladen geht die Auslieferung los.

Immer auf dem Laufenden 

Die Kunden werden über Neuigkeiten zur Auslieferung mittels Push-Nachricht informiert und können jederzeit live den Standort des Fahrers im Blick behalten. 

Unterschrift holen war gestern

Nach der Abladung fotografiert der Fahrer die Lieferung und lädt das Foto in die App – damit ist der Auftrag abgeschlossen. Die Rechnung und auch der Lieferschein werden automatisch generiert und als PDF an den Auftrag angehangen. Papierkram gehört der Vergangenheit an. 

In fünf Monaten zum marktfähigen Produkt

Usain Bolt wäre stolz auf uns. Zehn Sprints à zwei Wochen – so schnell ging es bis die erste Version von Schüttflix auf dem Markt war. Die Erfolgsfaktoren: Eine gemeinsame Vision, eine belastbare Geschäftsidee und ein agiles Vorgehen, das über Tests und Workshops eine kontinuierliche Anpassung an die Bedürfnisse der Zielgruppen ermöglicht hat.

Frontend

Das Schüttflix Frontend ist als Singlepage-Applikation auf Basis des JavaScript-Frameworks Vue.js umgesetzt. Das bedeutet, dass die Webanwendung aus nur einem HTML-Dokument besteht und Inhalte dynamisch nachgeladen werden. Das verkürzt die Ladezeit, weil Nutzer nicht warten müssen, bis eine komplett neue Seite vom Server geladen wird. Diese Codebasis wird sowohl im Browser auf dem Desktop, auf den mobilen Geräten und auch innerhalb der App auf Android und iOS genutzt. 

App

Die Mobilen Apps setzen auf Cordova auf und nutzen die nativen Funktionen des Gerätes zur Standortbestimmung, dem Tracking von einzelnen Fahrten, dem aufnehmen von Fotos und dem empfangen von Push Notifications. Die Schüttflix-App ist eine Hybrid-App. Das bedeutet, dass die Website und die App auf dem gleichen Datenstand beruhen: wird der Code verändert, werden die Änderungen unmittelbar auf Website und App angezeigt.

Backend

Die Kommunikation mit den Backend, dessen Kern-Implementation auf Basis des PHP-Frameworks Symfony basiert, findet über eine REST-API statt. Das Backend besteht zudem aus weiteren Micro-Services, die weitere Funktionsbausteine wie beispielsweise das Generieren von Dokumenten abdecken. Zur Authentifikation werden JSON Web Token genutzt, die die Kommunikation zwischen dem Frontend und den einzelnen Komponenten des Backends vereinfachen und absichern.

Infrastruktur

Die komplette Infrastruktur ist auf Basis von Docker containerisiert und redundant auf mehrere Server verteilt. Automatisierte Deployments (Installationsprozesse) ohne Downtime als auch eine horizontale Skalierung sind hierdurch einfach möglich. Horizontale Skalierung bedeutet die Steigerung der Leistung eines Systems durch das Hinzufügen zusätzlicher Server. Der komplett automatisierte Build-, Codeanalyse- und Deployment-Prozess läuft über GitLab Continuous Integration Pipelines.

Monitoring und Analyse

Zur Überwachung der Infrastruktur nutzen wir DataDog als Monitoring- und Analyse-Service und Sentry zum Erfassen von Fehlern im Frontend, den Mobilen Apps und dem Backend in Echtzeit.

Dürfen wir vorstellen?

Das Team hinter dem Projekt

Bastian Schultz

Fragt sich, ob Chuck Norris Strg+Alt+Entf mit einem Finger drücken kann.

Techn. Leitung digital business solutions

Jannik Schulz

Hat den Cooshi erfunden.

User Experience Design

Sebastian Mertins

Hat seinen Double Cup randvoll mit Nutella.

Art Direction

Niklas Postulart

Erledigt eine dreitägige Aufgabe für die er zwei Tage Zeit hat an einem.

Techn. Leitung Frontend

Alexander Schulten

Hat seinen Heiratsantrag auf einem Post-it gemacht.

Agile Coach + Scrum Master

Falko Rhein

Fährt gerne mit Kette rechts und bekommt beim Thema E-Bike schlechte Laune.

Anwendungs­­entwicklung

Johannes Schröder

Verläuft sich gerne mit seiner Kamera.

Anwendungs­entwicklung

Benjamin Ehlers

Glaubt sich selbst kein Wort.

Anwendungs­­entwicklung

Jochen Matz

Hat 15 Smartphones und nutzt sie alle.

Qualitäts­management

Provash Shoumma

A musician at heart and an amateur photographer.

Anwendungs­­entwicklung

Jan Hildburg

Eines der spannendsten Produkte, die wir je entwickelt haben. Wir haben den Grundstein gelegt für eine Plattform, die eine ganze Branche revolutionieren kann. Und wir bleiben dran.

Senior Strategy + Consulting Director

Studieren in Niedersachsen

Ein Studienort wird zur Marke

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