Hände, die auf einer weißen Tastatur an einem Schreibtisch tippen, mit einem Tablet, einem Smartphone und kabellosen Kopfhörern in der Nähe.

Content-Automation im CMS

Redaktionelle Teams verbringen viel Zeit mit Aufgaben, die wichtig, aber wiederholbar sind: Inhalte übersetzen, Metadaten ergänzen, Seiten zusammenfassen, Content-Bestände strukturieren oder Entwürfe vorbereiten.

Inhalte effizienter erstellen, pflegen und ausspielen

Mit geeigneten KI-Workflows lassen sich Inhalte direkt in oder nahe an der bestehenden CMS-Umgebung unterstützen. Die Redaktion behält dabei die Kontrolle über Inhalte, Tonalität und Veröffentlichung.

Wann sich Content-Automation lohnt

Content Automation wird besonders interessant, wenn Inhalte nicht nur einmal erstellt, sondern regelmäßig angepasst, vervielfältigt oder über verschiedene Kanäle ausgespielt werden.

Typische Anzeichen dafür sind:

  • Viele Inhalte und Varianten

    Produkte, Anwendungen oder Services müssen in unterschiedlichen Zusammenhängen, Märkten oder Sprachen dargestellt werden.

  • Mehrere Systeme und Datenquellen

    Relevante Informationen liegen in verschiedenen Systemen und müssen heute teilweise manuell übertragen oder aktualisiert werden.

  • Wiederkehrende redaktionelle Aufgaben

    Inhalte werden regelmäßig nach ähnlichen Mustern erstellt, ergänzt, angepasst oder veröffentlicht.

Content Automation setzt dort an, wo wiederkehrende Prozesse sinnvoll unterstützt werden können. Alles abgestimmt auf die vorhandene Systemlandschaft und die Arbeitsweise der Redaktion.

Mögliche Anwendungsfälle

So funktioniert Content-Automation im CMS

Viele Informationen, die auf einer Website benötigt werden, entstehen nicht direkt im CMS. Dazu gehören zum Beispiel Produktinformationen, technische Daten oder Dokumente.

Content Automation verbindet diese bestehenden Datenquellen mit dem CMS und unterstützt wiederkehrende Arbeitsschritte. Das CMS bleibt dabei der zentrale Ort für Inhalte, redaktionelle Prüfung und Veröffentlichung.

  1. Informationen entstehen in bestehenden Systemen
    Produkt-, Unternehmens- oder Marketinginformationen werden dort gepflegt, wo sie fachlich entstehen und verwaltet werden.

  2. Wiederkehrende Schritte werden automatisiert

    Definierte Daten und Inhalte können übernommen, aufbereitet, aktualisiert oder für die Nutzung auf der Website vorbereitet werden. Keine doppele Pflege mehr nötig.

  3. Die Redaktion behält die Kontrolle

    Im CMS können Inhalte geprüft, ergänzt, freigegeben und veröffentlicht werden. Die Automatisierung übernimmt wiederkehrende Aufgaben. Die redaktionelle Verantwortung bleibt beim Menschen.

  4. Freigabe
    Erst nach Freigabe durch die Redakteur+innen werden Inhalte veröffentlicht oder in den nächsten Arbeitsschritt übergeben.

Das CMS bleibt das führende System

Eine KI-Integration muss das CMS nicht ersetzen. Im Gegenteil: In einem kontrollierten Workflow bleibt das CMS (z. B. TYPO3) oder das eingesetzte Headless-CMS der zentrale Ort für Inhalte, Versionen, Rollen und Freigaben.

Die KI kann dabei unterstützen, Aufgaben vorzubereiten oder Ergebnisse vorzuschlagen. Die konkrete Umsetzung hängt von der Systemlandschaft, den verfügbaren Schnittstellen und dem gewünschten Freigabeprozess ab.

Was u+i für die Integration leistet

  1. System-Check

    Wir prüfen CMS-Version, Architektur, Schnittstellen, Content-Strukturen und geeignete Einstiegspunkte.

  2. Use-Case-Auswahl

    Wir priorisieren einen Anwendungsfall, der zum Arbeitsablauf, zur Datenqualität und zum erwarteten Nutzen passt.

  3. Workflow-Konzeption

    Wir definieren Input, Output, Regeln, Rollen, Freigaben und den Umgang mit unklaren oder fehlerhaften Ergebnissen.

  4. Technische Umsetzung

    Wir integrieren den Workflow in TYPO3, ein Headless-CMS oder eine bestehende Systemlandschaft – abhängig von den konkreten Anforderungen.

  5. Erprobung mit realen Inhalten

    Wir testen Qualität, Aufwand, Bedienbarkeit und Fehlerbilder mit geeigneten Inhalten aus dem tatsächlichen Redaktionsalltag.

  6. Weiterentwicklung

    Nach dem ersten Use Case können weitere Aufgaben oder Datenquellen ergänzt werden.

Wie das technisch funktionieren kann, erfährst du hier

Ein Foto unserer Kollegin Sara Rauschner.

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Sara RauschnerHead of Experience Platforms + Connections